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(ad André Breton/Philippe Soupault: Les Champs Magnetiques)

1
Die Brühwürfel der Hyperboräer lösen sich nicht mehr auf; das heiße Wasser ist nun den Lokomotiven vorbehalten, schwarzen Ungetümen, die damals der Knabe nur hörte, nachts, vom Bett seines Zimmers aus, dem mit der schwarz gekachelten Waschecke, und ängstlich bei den schrillen Pfiffen vom nahegelegenen Bahnhof her unter seiner kindlichen Bettdecke erschauderte.

2
Jeweils im Herbst streicht klebriger Nebel seinen Film über die Stadt, eine Schmierinfektion des Wintervorgeschmacks, das pharmazeutische Wetter dieser Region, in der man aufzuwachsen verdammt war.

3
Es fliegen Kohlestäube in zugekniffene Augen der Gesichter, die voller Übermut aus heruntergezogenen Fenstern des Zuges gesteckt worden waren. Tuche, getränkt mit von den Familien entfernten Gleitölen, stehen nun steif und reglos in den vier Ecken der Vorstadtbahnhöfe.

 

text by chris johnson

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